Campingarten

Für wen ist Camping geeignet?
Camping ist für jeden und jede. Egal, ob mit der Familie oder den Hunden, als Paar, mit einer Gruppe von Freunden oder alleine – es gibt den richtigen Campingplatz für alle Reisenden.
12 verschiedene Arten zu Campen
Die wichtigste Entscheidung vor einem Campingurlaub betrifft den Stil der Reise. Wir haben dafür eine Übersicht der verschiedenen Campingarten zusammengestellt:
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Zelten: Die bekannteste Form des Campens, bei der man einfach sein Zelt auf einem Campingplatz aufstellt und eine oder mehrere Nächte unter dem freien Himmel verbringt. Zelt-Campingplätze gibt es weltweit, oft in atemberaubender Landschaft.
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Glamping: Eine luxuriösere Form des Campens. Auf einem Glamping-Platz ist die Unterkunft bereits vom Betreiber vorbereitet. Hier kann man einen höheren Komfort erwarten, oft mit Extras wie kleinen Küchen, Begrüßungskörben oder Whirlpools.
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Wohnmobile oder Campervans: Komfortable, eigenständige Unterkünfte mit privaten Küchen und Badezimmern an Bord. Mit einem Wohnmobil oder Campervan kann das Reiseziel flexibel gewechselt werden, was zusätzliche Freiheit im Campingurlaub bietet.
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Wohnwagen: Gemütliche private Unterkünfte, in der Regel mit Küche und Badezimmer, sowie die Freiheit, von einem Ort zum anderen zu ziehen. Ein Wohnwagen wird mit dem Auto gezogen und bei jedem Campingplatz abgehängt, sodass die Umgebung mit dem Auto erkundet werden kann.
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Camping im Auto: Eine einfache Campingform für Budgetreisen, Erstcamper oder Roadtrips. Viele Campingplätze erlauben das Campen im Auto, aber es wird immer empfohlen, im Voraus Kontakt aufzunehmen und einen passenden Stellplatz zu buchen.
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Wildcamping: Das Zelt oder Wohnmobil an einem beliebigen Ort aufstellen, abseits von ausgewiesenen Campingplätzen, und das einfache Leben in der Natur genießen. Die Regeln für Wildcamping variieren je nach Land, daher sollte man die jeweiligen Vorschriften im Zielgebiet zuvor recherchieren.
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Beinahe-Wildcamping: Eine Mischung zwischen einfachem Zelten und Wildcamping, jedoch auf ausgewiesenen Stellplätzen an abgelegenen oder einsamen Orten wie in Wäldern, auf Bauernhöfen, in Naturschutzgebieten oder auf Landgütern mit nur wenigen Einrichtungen (vielleicht eine Komposttoilette und ein Wasserhahn).
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Backpacking: Von Ort zu Ort reisen mit dem gesamten Gepäck inklusive Campingausrüstung in einem Rucksack, während man auf Campingplätzen übernachtet oder wild zeltet. Dies bietet die Möglichkeit, die Welt zu einem günstigen Preis zu erkunden.
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Wintercamping: Aufgrund der kalten Temperaturen erfordert Wintercamping mehr Vorbereitung als Camping im Sommer, aber die Preise sind in der Nebensaison in der Regel günstiger. Campingplätze sind ruhiger, ebenso wie Nationalparks, Strände und lokale Sehenswürdigkeiten.
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Solo-Camping: Alleine auf einem registrierten Campingplatz übernachten. Viele Campingplätze bieten gemeinsame Aktivitäten für das Kennenlernen freundlicher Mitcamper. Wählt man einen Campingplatz mit wenigen Annehmlichkeiten und großzügigen Stellplätzen, kann man stattdessen die Freiheit und das Eintauchen in die Natur genießen, während man die Sicherheit hat, dass andere Menschen in der Nähe sind.
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Dark-Sky-Camping: Camping oder Glamping in einem ausgewiesenen Lichtschutzgebiet, weit entfernt von Lichtverschmutzung. Dies bietet die Möglichkeit zur Sternbeobachtung und ist ideal für Nachtfotografie, wenn der Himmel klar ist.
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Farm-Camping: Ruhige Stellplätze oder Glamping-Unterkünfte auf Bauernhöfen, die in der Regel sehr kinderfreundlich sind und oft auch Hunde willkommen heißen. Einige dieser Campingplätze bieten tierische Begegnungen oder Aktivitäten auf dem Hof an.
Warum Camping?
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Um in der Natur zu sein: Mehr Aktivität, Bewegung und frische Luft.
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Für wertvolle Zeit miteinander: Camping erfordert Teamarbeit und kann eine verbindende Erfahrung für Familien und Freunde sein.
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Für einen günstigen Urlaub: Im Vergleich zu Hotelaufenthalten ist Camping eine günstige Alternative.
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Für flexible Gestaltung: Einer der Vorteile beim Camping ist, dass der Tagesablauf meist völlig frei gestaltet werden kann.
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Um zu erkunden: Campen an der Küste, auf Hochmooren oder in bewaldeten Tälern – es gibt immer etwas zu entdecken.
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Um Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen: Gruppenfreundliche Campingplätze bieten die ideale Grundlage dafür.
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Um den Kindern Freiheiten zu lassen: Sie können sicher draußen spielen, neue Freunde finden und vieles über die Natur lernen.
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Um Urlaub mit dem Hund zu machen: Um die Hundebetreuung muss sich niemand Gedanken machen – einfach einen hundefreundlichen Campingplatz wählen.
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Für ein Digital-Detox: Camping ist die ideale Gelegenheit, Handys, Tablets und Computer auszuschalten und sich stattdessen auf die Umgebung zu konzentrieren.
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Um Neues zu lernen: Vom Errichten des Zeltes bis zum Aufbau eines Lagerfeuers gibt es beim Campen viel zu lernen.
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Um draußen zu essen: Auf einem Lagerfeuer oder Grill zubereitetes Essen schmeckt immer besser.
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Um Erinnerungen zu schaffen: Auch wenn nicht immer alles nach Plan läuft, schafft man oft bleibende Erinnerungen beim Camping.